geteiltes Leid = halbes Leid

Geteiltes Leid ist halbes Leid, besagt das 1.Teilungsgesetz. Die Anteilnahme von anderen erleichtert den eigenen Kummer und hilft bei der Aufarbeitung. Wir fühlen uns angenommen. Ein anderer interessiert sich für uns.

geteilte Freude = doppelte Freude

Im 2. Teilungsgesetz geht es um das Gegenteil vom Leid nämlich die Freude. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Nun freuen sich 2 Personen. Die Freude ist wie ein Parfüm, das sich nun über beide Personen verteilt. Es ist ein schönes Gefühl von dem wir dann getragen werden.

geteilte Liebe = doppelte Liebe

Geteilte Liebe ist doppelte Liebe. Nun freuen sich 2 Personen. Hier geht es auch um kleine Dinge wie ein geschenktes Lächeln, eine kleine Aufmerksamkeit oder ein Stückchen Hilfsbereitschaft. Es sind oft gerade die kleinen Aufmerksamkeiten, die zeigen: Du bist mir sympathisch, du bedeutest mir etwas, du bist mir wichtig. Dieses Zeichen du bist mir wichtig, schenkt beiden Parteien ein gutes Gefühl der Wärme und Verbundenheit.

geteilter Ärger = doppelter Ärger

Geteilter Ärger aber auch doppelter Ärger. Jetzt ärgern sich bereits 2 Personen. Mit jedem Mal, wenn Sie über eine Sache oder eine Person sprechen, die Sie verärgert oder gar verletzt hat, geben Sie der Sache mehr Gewicht und fokussieren Ihre Gedanken darauf. Ihr Unterbewußtsein der Sache von Mal zu Mal mehr Bedeutung bei. Auf empathischer Ebene wird sich Ihr Gesprächspartner auf Ihre Seite stellen.

Wie werden Sie wohl reagieren, wenn ein Freundin oder Bekannter von seinem Erlebnis in der Warteschlage an der Kass erzählt, als ein Rüpel sich einfach vorgedrängt hat und deshalb die Bahn verpasst wurde. Werden Sie sagen, das geschah dir recht, das hast du verdient usw.? Wohl kaum.

Achten Sie einmal darauf, wie Sie reagieren, wenn Ihnen jemand seinen Ärger über einen Vorgang oder eine Person mitteilt.

geteilter Fehler = 80% der Lösung

Ein geteilter Fehler sind 80% der Lösung. Hier spielen ebenfalls emphatische Prozesse eine Rolle. Unser Zuhörer, dem wir unseren Fehler mitteilen, ist nun aufgefordert an einer Lösung mitzuarbeiten.

Oft denken wir, daß ein Mitteilen von Fehlern ein Zeichen von Schwäche ist oder von anderen ausgenutzt wird. Das Gegenteil ist der Fall: Es verbindet!